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The Tobar Doctrine - Washington's Central America Policy from World War I to the Great Depression

Lecturers

Details

Time and place

ECTS-Credits: gemäß Bestimmungen der Prüfungsordnungen! Gasthörer nach Rücksprache

  • Di 12:15-13:45, Room 00.3 PSG ICS

  • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, entsprechend wird gemäß der Regelung der Fakultät eine Teilnahmepflicht durchgesetzt.


  • Die Arbeit mit Literatur und Quellen in englischer Sprache ist im Rahmen dieser Veranstaltung unumgänglich!


  • Umfang der Pflichtlektüre: ca. 50 Seiten pro Woche


  • Leistungsnachweis in der Veranstaltung wird über eine Kurzpräsentation und eine Hausarbeit (ca. 12 Seiten) erworben.


  • Die Anmeldung erfolgt über StudOn.

Content

Die Ära der „Reconstruction“, die auf die nationale Katastrophe des „Civil Wars“ folgt, kann durchaus als Rückschritt im historischen Prozess der USA verstanden werden. Zwar wird die nationale Einheit bewahrt, sonst wird aber kaum ein damit verbundenes ideologisches Ziel umgesetzt. Insbesondere das Unvermögen, eine progressive Lösung in den “race relations” nach der Abschaffung der Sklaverei zu finden, und der damit offene Weg in die „Segregation“ ließen die eigentliche Kluft in der Gesellschaft, welche die „Peculiar Institution“ hinterlassen hatte, unüberbrückt. Der Süden behielt, zumindest im eigenen kulturellen Selbstverständnis, seine de facto sezessionistische Ausrichtung bei und konnte in der Glorifizierung „Lost Cause Ideology“ eine den Verfassungswerten gegenüber skeptische Grundhaltung pflegen. Damit wurde eine politisch-kulturelle Vereinigung von Norden und Süden erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht. Das Seminar will der Frage nachgehen, warum nach dem verheerenden Bürgerkrieg die Politik in den USA in der „Era of Reconstruction“ an der Umsetzung der Ideale, für welche der Norden, die Siegerseite, gekämpft hatte, scheiterte.

Additional information

Expected participants: 12

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg