UnivIS

Nuclear Weaponsin West Germany, 1950 to 1968

Lecturers

Details

Time and place

ECTS-Credits: gemäß Bestimmungen der Prüfungsordnungen! Gasthörer nach Rücksprache

  • Di 10:15-11:45, Room 00.3 PSG ICS

  • Die Veranstaltung ist partizipativ angelegt, entsprechend wird gemäß der Regelung der Fakultät eine Teilnahmepflicht durchgesetzt.


  • Die Arbeit mit Literatur und Quellen in englischer Sprache ist im Rahmen dieser Veranstaltung unumgänglich!


  • Umfang der Pflichtlektüre: ca. 50 Seiten pro Woche


  • Leistungsnachweis in der Veranstaltung wird über eine Kurzpräsentation und eine Hausarbeit (ca. 12 Seiten) erworben.


  • Die Anmeldung erfolgt über StudOn.

Content

Atomare Waffen waren während der gesamten Zeit des Kalten Krieges ein mitbestimmender Faktor in der bundesdeutschen Geschichte sowohl im innen- wie auch im außenpolitischen Bereich. Bereits Mitte der 1950er Jahre wurde der westdeutschen Regierung wie auch nach und nach der Bevölkerung bewusst, wie sehr die amerikanische Schutzmacht auf die atomare Abschreckung als Grundpfeiler einer europäischen Verteidigungsoption im Kalten Krieg festgelegt war. Problematisch war dies für die Bonner Eliten auch deshalb, da Washington nicht einmal daran dachte, sie bei diesem Thema mit einzubeziehen bzw. zu konsultieren. Dadurch wurde die Bundesrepublik Deutschland mehrfach in schwere innenpolitische Schwierigkeiten gebracht sowie in internationale Krisen miteinbezogen, auf deren Verlauf man keinen Einfluss hatte. Ziel des Seminars wird es sein, sich mit der Anfangsphase dieser Geschichte zu befassen, in der die Bonner Republik lernen musste, sich mit diesem Thema zu arrangieren und in kleinen Schritten versuchte, mehr Einfluss in dieser Frage zu gewinnen.

Additional information

Expected participants: 12

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg